Wir sitzen in der Ausstellung von Hermann Josef Hack. Zwei der großen, bemalten Zeltplanen sind wie ein Zelt in der Mitte des Raumes gespannt. Darunter sitzen Hermann Josef Hack, Tine Günther und Andreas Ullrich auf einer Decke zu Frühstück. Beim Picknick sprechen die Drei und Kamerafrau Katharina Groß über ihre künstlerische Arbeiten, den öffentlichen Raum und das Publikum.Es ist der 27.10.2013

Hack arbeitet intensive unter Nutzung von Presse und SocialMedia um seine „Wahrnehmungen und Denkanregungen“ zum Thema Nahrungsmittelknappheit und Klimakatastrophe an ein Publikum zu tragen. Ullrich äußert sich über die Unlust der Öffentlichkeit an Gemeinsinn und die sofortige Assimilation künstlerischer Äußerungen durch die „kapitalistische, konsumistischen Unterhaltungskultur“. Bauchschmerzen bekommt indes Günther, wenn sie merkt, dass Kunst ihr etwas sagen will, schließlich ist Kunst keine Dienerin für politische Botschaften. Also, wofür machen wir das, was wir machen? Sicher ist eines: Jede Reaktion auf künstlerische Arbeit ist eine Gute!

Hermann Josef Hack[nbsp]http://hermann-josef-hack.gekko.de/
Tine Günther[nbsp]http://guenthertine.blogspot.com/
Andreas Ullrich[nbsp]http://wildsmile.de/
Katharina Groß (Kamera)[nbsp]www.katharinagross.tv

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