Recherche techno-experiementeller Situationen

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Mit meinem kritischen Text zur gegenwärtigen Streaming-Kultur (in process) habe ich mich entschlossen eine nähere Recherche zu machen. Ich suche mit einem stereoskopischen Blick nach techno-experiementellen Situationen, die

  1. Medientechnologie als Existenzweise wertschätzen sowie folgende Eigenschaften (teilweise) produktiv in den Gestaltungsprozess einbeziehen:
    • Störungen
    • Unbestimmtheiten
    • Fragmentierungen
    • Zeitverschiebungen

  1. den lebendigen Körper in seiner Ganzheitlichkeit wertschätzen und folgende Eigenschaften einbeziehen:
    • Unbestimmtheiten
    • Propriozeption/Eigenbewegung
    • synästhetischen Fähigkeiten

Mein Ziel ist es, 15–20 medienkünstlerische Arbeiten im Zeitraum von 1990 bis Jetzt zu recherchieren. Wichtig ist mir, dass die ausgewählten Arbeiten eine begrenzte Offenheit in ihren techno-aisthetischen Settings aufweisen, d. h. zwar einerseits eine definierte Grenze zu anderen (alltäglichen) Situationen haben – damit ein Spiel als solches erkannt wird. Andererseits muss diese Begrenzung offen genug sein sowie innerhalb dieser Begrenzung eine gewisse Unbestimmtheit existieren, um Emergenzen entstehen lassen zu können.

Mich interessiert dabei:

  • Name Kunstschaffender
  • Titel des Werks, Produktionsjahr
  • Verwendete Werkzeuge und der technische Aufbau
  • Art der Dokumentation (Video, Text, live erlebt?)
  • die Performativität, d. h. wie und auf welchen Wegen Interaktionen bzw. Intraaktionen stattfanden
  • Evaluation nach oben genannten Kritierien

Diese Recherche und deren Analyse soll im Weiteren zu Ansätzen einer neuen digitalen Interaktionstechnik führen. Deren mediale Gebrauchsweise soll sowohl eine Produktions- als auch Repräsentationsplattform darstellen nach dem Prinzip der Live-Performance, mglw. mit Interaktionselementen durch ein Publikum. 

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