Autor: CUTTA

Recherche techno-experiementeller Situationen in der Kunst

Mit meinem kritischen Text zur gegenwärtigen Streaming-Kultur (in process) habe ich mich entschlossen, eine nähere Recherche nach medienkünstlerischen Werken zu machen. Leitfigur der Recherche ist die „Begrenzte Offenheit“, welche die ausgewählten Werke in ihren techno-aisthetischen Settings aufweisen sollen.

Störung als Qualität: Zur Existenzweise von Medientechnologie

Dies ist ein Text, den ich fortlaufend weiter schreibe. Ich kritisiere darin die gegenwärtige Streaming-Kultur während der Covid-19 Pandemie und erörtere den Zusammenhang zwischen der Genese der Medientechnologie(n) und unseren Wahrnehmungsmodalitäten. Denn die Intention vieler Kunstschaffende das Analoge 1:1 ins Digitale übertragen zu wollen, stellt eine verkürzte Gebrauchsweise von Medientechnologien dar und hat die gegenseitige Unterwerfung bzw. Ausbeutung zur Folge.

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live_loop corona

Selbstbegrenzung ist eine gute Sache: auf das Wesentliche konzentrieren: Einatmen – Ausatmen – Innehalten. Hoffe, dass auch nach der Coronakrise das ganze System sich in Selbstbegrenzung übt 😉 Hier ist mein kleiner künstlerischer Beitrag zur Coronakrise

In meinem Blog veröffentliche ich nicht nur meine Texte, Vorträge und Interviews, sondern stelle Euch auch Videodokumentationen meiner Performances vor.

Blackboxing

blacboxing

Dies ist der Titel meiner klanggenerierten Performance des Unsichtbaren, die ich am 11.12.2019 im Foyer des Ballsaals des Zentralwerks, Dresden uraufgeführt habe.

Simulation

Performance Simulation

Zur Premiere von latenzia habe ich mir erlaubt eine kleine Performance zur Wahrnehmung in Virtual Reality zu zeigen.

„Sehen, wie es sich anfühlt“

Diesen Vortrag habe ich 26.10.2019 im Panel „Erleuchtete Milieus: Licht als Material und Vermittler digitaler Umgebungen“ zur Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften an der Universität zu Köln gehalten. Darin beschreibe ich die Wahrnehmungsarchitektur digitaler Umgebungen und ihre rezeptiven Eigenschaften. Basis meiner theoretischen Überlegungen ist eine qualitative Befragung zu medialen Erfahrungen in meiner multisensorischen und VR-gestützten Installation COSMOTIC.  In einer multisensorischen und VR-gestützten Installation konnten Interakor_Innen …

Zur Zeitlichkeit der Wahrnehmung in Biofeedback-Prozesse

Biodatenskulptur COSMOTIC

Dies ist ein Vortrag, den ich am 06.07.2019 zum 4. Workshop der AG Interface im Rahmen des Teilprojekt A03 des SFB 1187 „Medien der Kooperation“ und der AG Interfaces der Gesellschaft für Medienwissenschaft an der Universität Siegen gehalten habe.

Ein virtueller Spaziergang

Hier ist ein Prosatext zum Begriff Virtualität entstanden, indem ich versuche mit einem fiktiven Spaziergang durch die Sächsische Schweiz den Begriff zu erhellen. Wie jeder Begriff, der von gesellschaftlicher Bedeutung und Relevanz ist und als Reflexionsgegenstand eben vorläufig und wandelbar ist, scheint der Begriff der Virtualität äußerst verschwommen und neblig.